Dienstag, 22. Februar 2011

Unglaublich...

Der mutmaßliche NS-Verbrecher John Demjanjuk droht mit Hungerstreik. Falls das Münchner Landgericht es ablehne, entlastende Akten und Beweismittel zu berücksichtigen, werde er binnen zwei Wochen die Nahrungsaufnahme verweigern, kündigte der 90-Jährige in einer Erklärung an. Sein Verteidiger stellte 80 neue Beweisanträge, so dass das Gericht die Beweisaufnahme immer noch nicht abschließen konnte. Demjanjuk soll 1943 als Wachmann im Vernichtungslager Sobibor bei der Ermordung von mindestens 27 900 Juden geholfen haben.

22.01.2011


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Montag, 21. Februar 2011

Guttenberg begräbt Doktortitel


nach den lauten Plagiatvorwürfen in Hessen.


21.02.2011


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Samstag, 19. Februar 2011

Lena singt wieder

Endlich steht der Song, mit dem Lena beim Eurovision Contest antreten wird, fest und bestätigt meine schlimme Vorahnung: „Taken by a stranger" wurde nach der Vorstellung der sechs finalen Songs vom Publikum zum Sieger gewählt. Fazit: Die Nervensäge nervt auch in 2011!

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Freitag, 18. Februar 2011

Schabbat Schalom




18.02.2011
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Eurovision Song Contest

Die ARD-Fernsehzuschauer können heute für den Eurovision Song Contest aussuchen. Zur Wahl stehen sechs Lieder, die in zwei Vorentscheiden ermittelt worden sind. Unter diesen sechs Titeln befinden sich zwei, die Lena zusammen mit ihrem Mentor Stefan Raab geschrieben hat. Falls einer davon gewählt wird, kann Raab beim Eurovision Song Contest am 14. Mai in Düsseldorf nicht auch noch als Moderator auftreten - das verbieten die Regeln.


18.02.2011

Donnerstag, 17. Februar 2011

Debatte über angebliche Schummelei

Angesichts der Debatte über Schummeleien in seiner Doktorarbeit will Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg voraus- sichtlich morgen eine Erklärung abgeben. Der 39 Jahre alte CSU- Politiker war am Abend noch im Kanzleramt, um mit Kanzlerin Angela Merkel über das weitere Vorgehen zu beraten. ZDF und ARD berichteten, Merkel habe Erklärungen von dem Minister verlangt. Unionspolitiker nahmen ihn in Schutz. Plagiatsjäger listen im Internet mehr als 80 Textstellen auf, die Guttenberg abgekupfert haben soll, ohne korrekt darauf hinzuweisen.

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Mittwoch, 16. Februar 2011

Falsche Polizisten

Dilettantischer geht es kaum noch: Angetrunken und in Jogginghose haben zwei falsche Polizisten versucht, Autos zu kontrollieren. Nur die Kelle war echt. Die beiden 30 und 31 Jahre alten Männer wurden schließlich am Frankfurter Autobahnkreuz festgenommen. Ein Fahrer hatte Verdacht geschöpft, als ihn die beiden gestern Abend auf der A3 auf den Standstreifen lotsten. Sie öffneten die hintere Beifahrertür, schauten ins Wageninnere und unterhielten sich in einer fremden Sprache. Der Fahrer flüchtete mit seinem Auto und verständigte die echte Polizei.

16.02.2011


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Freitag, 11. Februar 2011

Urteil: Anstalt!

Im Frankfurter Grüneburgpark können Kinder wieder unbeschwert spielen. Der sogenannte "Kinderhasser" (Post vom 20.01.2011), der im vergangenen Sommer Kinder mit einem Messer bedrohte, wird dauerhaft in die Psychiatrie eingewiesen. Der 29-jährige Obdachlose sei kein Spinner, sondern eine Gefahr für die Gesellschaft, befand das Landgericht Frankfurt am gestrigen Donnerstag. Da mit weiteren erheblichen Straftaten zu rechnen sei, ordneten die Richter die Unterbringung des Mannes in einer psychiatrischen Anstalt an. Eine psychiatrische Gutachterin sah bei dem schizophrenen Mann "dringenden Behandlungsbedarf".

11.02.2011



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Aktuelle Foto´s vom Bau der EZB




EZB Stand 11.02.2011


fotografiert von der Sonnemannstraße  


Baumaßnahmen in der Sonnemannstraße


Zu- und Abfahrten zur EZB
                                          

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Donnerstag, 10. Februar 2011

Pechvogel des Tages

Ein Autofahrer aus Berlin wird den gestrigen Mittwoch in Groß-Umstadt wohl so schnell nicht vergessen. Innerhalb von nur einer Stunde krachten ihm zwei Autos ins Heck. Für die Polizei ist er der "Pechvogel des Tages". Im ersten Fall hatte der 37-Jährige am Mittwochmorgen mit seinem Wagen in Groß-Umstadt an einer roten Ampel angehalten. Ein nachfolgender Auto-Fahrer konnte nicht rechtzeitig bremsen und fuhr auf. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Sachschaden von rund 7.000 Euro, doch der Berliner konnte mit seinem Wagen noch weiterfahren. Nach einer kurzen Überprüfung in einer Werkstatt machte der Geschäftsmann sich in Groß-Umstadt wieder auf den Weg. Doch auch diesmal währte die Fahrt nicht lange. Nur eine Stunde nach der ersten Karambolage hielt er ordnungsgemäß an einem Stoppschild. Diesmal war ein 31-Jähriger unaufmerksam und krachte mit seinem Kleintransporter in den stehenden Wagen. Wieder wurde niemand verletzt, doch der Sachschaden an dem Auto aus Berlin war mit zusätzlichen 5.000 Euro nun so groß, dass an einer Weiterfahrt nicht mehr zu denken war. Beide Unfälle wurden von der gleichen Polizeistreife aufgenommen. Die Beamten staunten beim zweiten Einsatz nicht schlecht, als sie mit dem Berliner einen "alten Bekannten" begrüßten. Einen Versicherungsbetrug schließt die Polizei aus. Der 37-Jährige sei schlicht der Pechvogel des Tages.

10.02.2011
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Mittwoch, 9. Februar 2011

UFO über dem Tempelberg?






Schwebt hier ein UFO über dem Jerusalemer Tempelberg?


09.02.2011
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EZB kündigt Baresel

Die Europäische Zentralbank trennt sich von einem ihrer Bauunternehmen. Ob der Zeitplan für den Neubau auf dem Areal der Frankfurter Großmarkthalle eingehalten werden kann, ist fraglich - wieder einmal. Wie die EZB am Dienstagmittag bestätigte, wurden die Verträge mit dem Bauunternehmen Baresel gelöst. Baresel wird noch den Rohbau des neuen Doppelturms bis zum Erdgeschoss fertig stellen, also das Untergeschoss und die Tiefgarage für die Mitarbeiter. Für die anschließenden Bauabschnitte wird jetzt ein neues Unternehmen gesucht. Eine EZB-Sprecherin sagte nur: "Das Stuttgarter Unternehmen will seine Kapazitäten anscheinend auf andere Baustellen konzentrieren. Deshalb beenden wir die Zusammenarbeit nun." Bereits am Montag hatte die "Bild"-Zeitung berichtet, dass es bei dem Bau schon früher Komplikationen gegeben habe. Das Blatt zitierte Frankfurts Baudezernent Edwin Schwarz mit den Worten: "Ich habe aber keine Hinweise, dass es zu ernsten Verzögerungen kommt." Nach dem Ende ihrer Zusammenarbeit haben sich sowohl die EZB als auch Baresel auf Stillschweigen verpflichtet. In der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" hieß es jedoch gestern, die EZB sei mit der Qualität der Arbeiten nicht zufrieden gewesen. Es habe unter anderem "ernste Probleme" an der Bodenplatte für die Doppeltürme gegeben. Allerdings sei auch der von der EZB festgesetzte Preis für den Rohbau in der Branche als wenig realistisch betrachtet worden. Laut FAZ-Informationen hat das Unternehmen noch nie ein Hochhaus gebaut. Die EZB möchte nichts Negatives über das Unternehmen sagen: "Wir haben uns geeinigt und wir möchten, dass alle Vertragspartner zufrieden sind." Gebaut werden soll ein 185 Meter hoher, in sich verdrehter Doppelturm, der mit der denkmalgeschützten alten Markthalle verbunden wird. Das Stuttgarter Unternehmen Baresel hatte den Zuschlag für den 54,6 Millionen Euro teuren Rohbau des Hochhauses erhalten. In der Baubranche wurde der Preis als unrealistisch niedrig bewertet. Die EZB hatte von Anfang an scharf kalkuliert. Der Neubau soll auf keinen Fall mehr als 500 Millionen Euro kosten. Dazu wurde der Auftrag gestückelt und verschiedene Teilaufträge einzeln ausgeschrieben. Der Rohbau ab dem 1. Stock muss jetzt neu ausgeschrieben werden. Aber zu welchem Preis? Üblicherweise kann ein Unternehmen mehr verlangen, wenn es fliegend eine Baustelle übernimmt. In den letzten Wochen hatte sich nicht mehr viel getan auf der Baustelle im Frankfurter Ostend. Das neue Bauunternehmen wird versuchen, die verlorene Zeit wieder aufzuholen. Ob das gelingt, bleibt abzuwarten. Die EZB hält bisher an ihrem Zeitplan fest: 2013 soll die neue Euro-Zentrale fertig werden, für 2014 ist der Umzug geplant.

09.02.2011
  
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Dienstag, 8. Februar 2011

Lena-Wahn geht weiter...

In einer zweistündigen Fernsehshow sind am Abend drei weitere Lieder ermittelt worden, von denen Lena eines beim Eurovision Song Contest singen könnte. Ob es einer der Songs am Ende schafft, ist aber nicht sicher, vielleicht gewinnt auch eines der drei in der vergangenen Woche gewählten Lieder. Wie es ausgeht, entscheidet sich nächste Woche. Raab ist jetzt mit zwei Nummern im Finale. Falls eine davon tatsächlich zum deutschen Beitrag gewählt wird, könnte er beim Song Contest nicht gleichzeitig als Moderator auftreten. Frage: Was wäre das geringere Übel? Die quakende Lena oder Raab als Moderator?

08.02.2011





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Montag, 7. Februar 2011

Lästerportal wieder online

Das Internetportal, auf dem Schüler anonym übereinander lästern können, ist nach einwöchiger Pause wieder da. Der Betreiber gibt an, mit der Seite auf einen sicheren, schwedischen Provider gewechselt zu sein. Inzwischen ist die Zahl der kritischen Kommentare stark gestiegen. Viele betroffene Schüler hatten gehofft, das Lästerportal bleibe für immer abgeschaltet. Doch der Betreiber hat seine Ankündigung wahrgemacht und das unmoralische Angebot wieder ins Netz gestellt. Seit Freitag können die jungen Nutzer wieder anonym über andere herziehen. Und sie tun es: In einer Sprache, die mit Anstand in vielen Fällen nichts zu tun hat, lästern sie über Lehrer und Mitschüler und schrecken nicht einmal davor zurück, deren Vor- und Nachnamen und in welche Klasse sich die oder der Betroffene befindet zu nennen. "Willkommen in Schweden, wir sind wieder da!“, grüßt der unbekannte Betreiber, nach dem die Strafverfolger mit Hochdruck suchen, auf der Startseite des Portals. Am Abend des 28. Januar hatte er die Mobbingseite aus dem Netz genommen, die erneute Freischaltung aber schon angekündigt. Hintergrund der einwöchigen Pause war offenbar der Wechsel von einem US-amerikanischen zu einem sichereren, schwedischen Provider. Letzterer werde das Lästerportal "juristisch bis aufs Blut“ verteidigen, war während der Unterbrechung zu lesen. Der Betreiber der Schmähseite nutzt, wie berichtet, die Provider im Ausland, um sich dem Zugriff der deutschen Strafverfolger zu entziehen. Die Ermittlungen, koordiniert von Günter Wittig, Leitender Oberstaatsanwalt in Frankfurt, laufen seit Tagen. Um an Daten aus dem Ausland zu kommen, muss aber der relativ komplizierte Weg der Rechtshilfe –der Kooperation mit ausländischen Behörden– gewählt werden. Ein Problem dabei ist, dass das Betreiben der Seite aus ausländischer Perspektive womöglich gar keine Straftat darstellt. Die Polizei rät von Lästereien betroffenen Kindern und Jugendlichen weiterhin, eine Strafanzeige gegen Unbekannt zu erstatten –wegen übler Nachrede, Verleumdung oder Beleidigung. Experten für Internet-Mobbing warnen Opfer außerdem davor, mit eigenen Kommentaren auf die Angriffe zu reagieren; denn damit signalisierten sie, dass sie sich die Lästereien zu Herzen genommen hätten. In den Reigen der fiesen Kommentare auf der Mobbing-Seite mischen sich unterdessen immer mehr Stimmen, die an das Gewissen appellieren und zum Boykott des Portals aufrufen. Einträge wie "Zeigt der Welt, dass Mobbing keinen Platz hat“ sind keine Seltenheit mehr. "Wie armselig müssen manche Menschen sein, um ihre eigenen Freunde im Internet bloßzustellen?“, fragte ein Nutzer von der Schule am Ried in Frankfurt. Und: "Werdet mal reifer im Kopf und überlegt erst mal, was ihr hier tut, bevor ihr sowas hier reinschreibt.“ Auch andere Strategien, potenzielle Nutzer abzuschrecken, sind zu finden: Ein Schreiber behauptet, dass die Internetseite inzwischen gehackt, die Anonymität also nicht mehr gewährleistet sei; ein anderer kündigt an, dass gegen jeden, der jetzt noch etwas tippe, Anzeige erstattet werde. Manche Nutzer versuchen sogar, den Betreiber persönlich in Angst und Schrecken zu versetzen: "Ich weiß, wer die Gründer sind“, schreibt einer der Kommentatoren – mit der Polizei hat er sein Wissen anscheinend aber noch nicht geteilt. Die Seite muss vom Netz, hier ist unsere Politik gefordert!

07.02.2011


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Sonntag, 6. Februar 2011

Friedensprozess in Nahost

Die islamistischen Muslimbrüder in Ägypten könnten die Nahost-Friedensgespräche gefährden. Davon geht der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, aus. Wenn er Stimmen der Muslimbruderschaft höre, dann habe er die Sorge, dass das passiere, was im Iran passiert sei - dass ein Diktator gewichen und eine erheblich problematischere Diktatur folge. Er befürchte, dass Israel in der Region dann isoliert wäre. Die Muslimbrüder sind die größte organisierte Oppositionsgruppe in Ägypten.

06.02.2011




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